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Ratgeber · Website

Website-Check in 12 Punkten: SEO, Ladezeit und Sicherheit

Ob eine Website gut gemacht ist, lässt sich messen. Mit dieser Liste prüfen Sie die drei Bereiche, auf die es ankommt – und die auch der WEBSTAR Award bewertet.

Ratgeber von MXM DESIGN · Oktober 2026

Viele Websites sehen ordentlich aus und verschenken trotzdem Besucher: weil sie langsam laden, weil Suchmaschinen sie schlecht verstehen oder weil grundlegende Schutzmaßnahmen fehlen. Die folgenden zwölf Punkte lassen sich zum großen Teil ohne Fachwissen prüfen – mit dem Browser und kostenlosen Testwerkzeugen.

SEO: Wird die Seite verstanden?

  1. Eindeutige Seitentitel. Jede Seite hat einen eigenen Titel mit dem wichtigsten Begriff vorn – nicht überall nur den Firmennamen.
  2. Eine Hauptüberschrift je Seite. Genau eine H1, darunter eine klare Gliederung mit H2 und H3.
  3. Beschreibungen und Bildtexte. Meta-Beschreibungen laden zum Klicken ein, Bilder tragen Alternativtexte, die beschreiben, was zu sehen ist.
  4. Sitemap und saubere Adressen. Eine XML-Sitemap ist in der Search Console eingereicht, alte Adressen leiten mit 301 auf neue um, es gibt keine Kette aus Weiterleitungen.

Performance: Lädt die Seite schnell?

  1. Moderne Bildformate. Fotos im WebP- oder AVIF-Format und in passender Größe – ein Handy braucht kein 4.000 Pixel breites Bild.
  2. Seiten-Cache. Bei WordPress liefert ein Cache fertige Seiten aus, statt sie bei jedem Aufruf neu zu berechnen. Wichtig: Seiten mit Formularen müssen trotzdem funktionieren – ein veralteter Sicherheitsschlüssel im Cache kann Anfragen unbemerkt verschlucken.
  3. Wenig Ballast. Jedes Plugin, jede Schrift und jedes externe Skript kostet Zeit. Was nicht gebraucht wird, fliegt raus.
  4. Gute Werte auf dem Smartphone. Die Core Web Vitals – Ladezeit des größten Elements, Reaktionszeit und Layout-Stabilität – sollten auch mobil im grünen Bereich liegen.

Security: Ist die Seite sicher?

  1. HTTPS überall. Alle Adressen – mit und ohne www – leiten auf die verschlüsselte Fassung um.
  2. Sicherheits-Header. HSTS, Content-Security-Policy, X-Content-Type-Options und Referrer-Policy sind gesetzt. Viele Testwerkzeuge zeigen fehlende Header sofort an.
  3. Aktuelle Software. WordPress, Theme und Plugins sind auf dem neuesten Stand, nicht genutzte Erweiterungen sind gelöscht – nicht nur deaktiviert.
  4. Geschützter Login. Starke Passwörter, Zwei-Faktor-Anmeldung und eine Firewall gegen automatisierte Angriffe.

Und dann?

Wer alle zwölf Punkte erfüllt, hat gute Chancen auf eine Auszeichnung in Silber oder Gold. Ob es reicht, zeigt eine Einreichung beim WEBSTAR Award: Er misst SEO, Performance und Security mit drei Werkzeugen und vergibt bis zu 100 Punkte. Die Gewinnerliste zeigt, welche Werte andere Websites erreichen.

Wenn Sie beim Prüfen auf Baustellen stoßen: MXM DESIGN übernimmt die technische Suchmaschinenoptimierung, die Erstellung schneller Websites und die laufende Betreuung von WordPress-Websites.

Übrigens: Dieses Portal ist nach genau diesen Regeln gebaut – statisches HTML, keine Cookies, keine externen Schriften, vollständige Sicherheits-Header.

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